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Compliance-Teams stehen zunehmend unter Druck, Risiken früher zu erkennen, Entscheidungen lückenlos zu dokumentieren und die regulatorischen Anforderungen aus Regelwerken wie dem UK Bribery Act, Geldwäschevorschriften...
Due Diligence hat sich grundlegend verändert. Was einst vor allem als Compliance-Maßnahme zur Vermeidung von Bestechung und Korruption diente, hat sich zu einer vielschichtigen Risikodisziplin entwickelt...
Im Jahr 2026 konzentrieren sich Regulierungsbehörden längst nicht mehr nur darauf, ob Unternehmen eine Drittpartei überprüft haben. Entscheidend ist heute vielmehr, ob Organisationen ESG-Faktoren in ihre...
Viele Unternehmen betrachteten die Due Diligence von Drittparteien lange Zeit vor allem als Pflichtaufgabe: Formulare ausfüllen, Standardprüfungen durchführen und ein Compliance-Häkchen setzen, bevor neue...
Vor fünf Jahren bedeutete Due Diligence vor allem eines: die Bekämpfung von Bestechung und Korruption. Gegenparteien wurden geprüft, Sanktionslisten und PEPs abgeglichen und die Ergebnisse dokumentiert...
Compliance-Teams stehen zunehmend unter Druck, Risiken früher zu erkennen, Entscheidungen lückenlos zu dokumentieren und die regulatorischen Anforderungen aus Regelwerken wie dem UK Bribery Act, Geldwäschevorschriften und den Leitlinien der Financial Conduct Authority (FCA) zu erfüllen.
Ein klassisches Sanktionsscreening allein reicht heute nicht mehr aus. Aufsichtsbehörden achten zunehmend darauf, ob Unternehmen Reputationsrisiken und Risiken im Zusammenhang mit Finanzkriminalität proaktiv identifizieren. Hier spielt Adverse Media Screening eine entscheidende Rolle.
Die Prüfung negativer Medienberichte hilft Compliance-Teams, Risikosignale aufzudecken, die in strukturierten Beobachtungslisten möglicherweise nicht erfasst werden. Indem sie frühzeitig auf potenzielle Risiken hinweist, trägt sie entscheidend zur Stärkung von Compliance-Programmen bei.
Beim Adverse Media Screening werden Medienberichte und öffentlich zugängliche Informationen geprüft, um nachteilige Informationen über Personen oder Unternehmen zu identifizieren. Dazu gehören unter anderem Berichte über:
Anders als Sanktionslisten können negative Medienberichte bereits auf Risiken hinweisen, bevor offizielle Ermittlungen oder Sanktionen eingeleitet werden. Dafür werden internationale Nachrichtenquellen, juristische Publikationen und weitere öffentlich zugängliche Daten ausgewertet, um potenzielle Warnsignale zu erkennen. So lassen sich Reputations- und Compliance-Risiken identifizieren, die über offizielle Beobachtungslisten hinausgehen.
Aufsichtsbehörden erwarten von Unternehmen einen risikobasierten Ansatz bei der Due Diligence. Nach beispielsweise dem UK Bribery Act und den Money Laundering Regulations müssen Unternehmen nachweisen, dass sie angemessene Maßnahmen zur Prävention von Finanzkriminalität ergriffen haben. Von Unternehmen, die der FCA-Aufsicht unterliegen, werden außerdem belastbare Systeme und Kontrollen erwartet.
Das Adverse Media Monitoring unterstützt Unternehmen dabei, diese Anforderungen zu erfüllen, indem es:
Die Financial Action Task Force (FATF) betrachtet die Prüfung negativer Medienberichte als wichtigen Bestandteil wirksamer Programme zur Geldwäscheprävention. Aufsichtsbehörden erwarten auch zunehmend kontinuierliche Überwachungen anstelle einmaliger Prüfungen. Adverse Media Screening unterstützt somit nicht nur die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, sondern auch eine lückenlose und belastbare Dokumentation für Prüfungszwecke.
Negative Medienberichte helfen Compliance-Teams dabei, verschiedene Risikobereiche zu identifizieren:
Eine wirksame Prüfung negativer Medienberichte setzt Folgendes voraus:
Manuelle Prüfungen über öffentliche Suchmaschinen reichen häufig nicht aus. Relevante Quellen können übersehen werden, die Ergebnisse fallen möglicherweise uneinheitlich aus und eine belastbare Dokumentation fehlt. Für ein wirksames Adverse Media Screening ist deshalb ein strukturierter, dokumentierter und kontinuierlicher Ansatz erforderlich.
Schützen Sie Ihr Unternehmen mit Nexis Diligence+
Compliance-Teams stehen häufig vor folgenden Herausforderungen:
Ohne speziell dafür entwickelte Lösungen besteht die Gefahr, dass Prüfungen uneinheitlich und ineffizient durchgeführt werden.
Einige Lösungen auf dem Markt konzentrieren sich ausschließlich auf Sanktionsdaten. Andere verfügen weder über umfassende Medienarchive noch über leistungsfähige Filterfunktionen. Die richtige Technologie hilft dabei, irrelevante Treffer zu reduzieren und gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit und Effizienz der Prüfungen zu verbessern.
Nexis Diligence+ unterstützt Compliance-Teams dabei, negative Medienberichte schneller und zuverlässiger in ihre Due-Diligence-Prüfungen einzubeziehen.
Die Lösung bietet:
Compliance-Teams profitieren dadurch von:
Durch die Verknüpfung strukturierter Risikodaten mit umfassender Medienintelligenz ermöglicht Nexis Diligence+ fundiertere Entscheidungen beim Onboarding und in der laufenden Überwachung. Compliance-Teams können Risiken aus negativen Medienberichten effizient identifizieren, bewerten und dokumentieren.
Die Prüfung negativer Medienberichte ist für Compliance-Teams längst kein optionaler Bestandteil der Due Diligence mehr. Sie gehört zu den zentralen Elementen eines risikobasierten Compliance-Ansatzes. Wenn Unternehmen Reputationsrisiken, regulatorische Risiken und Risiken im Zusammenhang mit Finanzkriminalität frühzeitig erkennen, können sie fundiertere Onboarding-Entscheidungen treffen, ihre Gefährdung reduzieren und eine verlässliche Unternehmensführung nachweisen. Nexis Diligence+ bietet die erforderliche Informationstiefe, Quellenabdeckung und Dokumentation, um Adverse Media Screening effizient und nachvollziehbar durchzuführen.
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Beim Adverse Media Screening werden Nachrichten und öffentlich zugängliche Quellen geprüft, um negative Informationen über Personen oder Unternehmen zu identifizieren, die auf mögliche Compliance-Risiken hinweisen. Das Verfahren unterstützt die Geldwäscheprävention und regulatorische Due-Diligence-Prüfungen.
Auch wenn es nicht in jedem Fall ausdrücklich vorgeschrieben ist, erwarten die Aufsichtsbehörden von Unternehmen angemessene Maßnahmen zur Identifizierung von Risiken im Zusammenhang mit Finanzkriminalität. Adverse Media Screening gilt daher als anerkannte Best Practice innerhalb eines risikobasierten Ansatzes.
Bewährt hat sich eine Prüfung während des Onboardings in Verbindung mit einer kontinuierlichen, am jeweiligen Risikoniveau ausgerichteten Überwachung. Bei Unternehmen oder Personen mit hohem Risiko können häufigere Prüfungen erforderlich sein.
Bei manuellen Recherchen können relevante Quellen übersehen werden. Zudem können die Ergebnisse uneinheitlich ausfallen und es fehlt häufig an einer prüfungssicheren Dokumentation. Darüber hinaus sind solche Recherchen sehr zeitaufwendig.
Email: kontakt@lexisnexis.de
Telefon: +49 211 417435-40