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Warum Due Diligence für Medienproduktionen wichtiger ist denn je

Von: Kate LaVail, Segment General Manager, PR, Communications, Media & Government, LexisNexis

In den vergangenen Jahren hat sich bei Gesprächen mit Rundfunkanstalten, Produktionsfirmen, Journalisten sowie Kommunikationsverantwortlichen immer wieder dieselbe Herausforderung gezeigt: Wie lässt sich schnell handeln, ohne dabei das Risiko zu erhöhen?

Die Realität ist, dass die heutige Medienlandschaft kaum Raum für Fehler lässt. Produktionszyklen werden immer kürzer, die öffentliche Aufmerksamkeit wächst, und Informationen – ob korrekt oder nicht – verbreiten sich nahezu augenblicklich. Ganz gleich, ob eine Dokumentation produziert, Gäste für ein aktuelles Nachrichtenformat ausgewählt oder ein Reality-TV-Konzept entwickelt wird: Entscheidungen, die früh im Produktionsprozess getroffen werden, können später erhebliche Auswirkungen auf die Reputation haben.

Aus diesem Grund hat Due Diligence in der Medienproduktion deutlich an Bedeutung gewonnen.

Mehr Informationen bedeuten nicht bessere Entscheidungen

Ein Thema, das Medien- und Produktionsteams häufig beschäftigt, ist die unglaublich große Menge an verfügbaren Informationen. Es gibt heute mehr öffentliche Register, soziale Netzwerke, Nachrichtenquellen und digitale Spuren als je zuvor. Doch allein der Zugang zu Informationen reduziert noch kein Risiko.

Die eigentliche Herausforderung besteht häufig darin zu verstehen:

  • Welche Quellen tatsächlich glaubwürdig sind

  • Welche Informationen wirklich relevant sind

  • Welche wichtigen Informationen möglicherweise fehlen

  • Und wie schnell Teams die vorhandenen Informationen verifizieren können

Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-generierten Inhalten und Desinformation gewinnt Due Diligence zusätzlich an Bedeutung. Nur weil etwas online zu finden ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es vertrauenswürdig ist. Für Medienorganisationen, die unter hohem Zeitdruck arbeiten, entstehen dadurch neue Herausforderungen.

LexisNexis beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie Organisationen mithilfe verlässlicher Informationen und transparenter Quellen schneller und fundierter entscheiden können.

Due Diligence für Fernsehproduktionen und Nachrichtenredaktionen

Wo Inhalte schneller entstehen, wachsen auch Reputationsrisiken

Was sich in den vergangenen Jahren besonders verändert hat, ist die Geschwindigkeit, mit der Reputationsprobleme eskalieren können. Eine bislang unbekannte Vorgeschichte eines Mitwirkenden, problematische Verbindungen oder irreführende Qualifikationen können innerhalb weniger Stunden nach der Veröffentlichung eines Programms öffentlich bekannt werden. Ist dieser Punkt erreicht, reagieren Redaktionsteams häufig nur noch auf Entwicklungen, anstatt ihnen zuvorzukommen.

Dabei wird die Bedeutung von Due Diligence in der Regel nicht unterschätzt. Vielmehr arbeiten viele Produktionsteams unter erheblichem Zeitdruck und mit fragmentierten Rechercheprozessen. Daher wächst das Interesse an Tools und Arbeitsabläufen, die es Organisationen ermöglichen, Personen, Unternehmen und potenzielle Risiken effizienter zu prüfen, bevor entscheidende Produktionsentscheidungen getroffen werden.

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Gutes Storytelling beginnt mit gründlicher Due Diligence

Gründliche Prüf- und Verifizierungsprozesse führen letztlich auch zu besseren redaktionellen Ergebnissen. Wenn Produktionsteams sicher sein können, dass Mitwirkende sorgfältig überprüft wurden, Aussagen verifiziert sind und mögliche Risiken frühzeitig erkannt wurden, können sich kreative Teams mit deutlich mehr Vertrauen auf das Erzählen überzeugender Geschichten konzentrieren.

Organisationen, die Due Diligence strategisch einsetzen, sind häufig besser aufgestellt, um:

  • Das Vertrauen ihres Publikums zu schützen

  • Ihre redaktionelle Glaubwürdigkeit zu wahren

  • Den Aufwand für spätere Krisenbewältigung zu reduzieren

  • Compliance-Teams zu unterstützen

  • Geschäftliche Partnerschaften abzusichern

In einer Branche, die auf öffentlichem Vertrauen basiert, ist Glaubwürdigkeit äußerst schwer wiederherzustellen, wenn sie einmal verloren gegangen ist.

Warum verlässliche Informationen heute wichtiger sind denn je

Die heutige Medienlandschaft leidet nicht unter einem Mangel an Informationen, sondern steht vor einer wachsenden Verifizierungsherausforderung. Die Organisationen, die sich in diesem Umfeld am erfolgreichsten behaupten werden, sind jene, die in vertrauenswürdige Daten, transparente Quellen und intelligentere Rechercheprozesse investieren, damit Teams schnell fundierte Entscheidungen treffen können.

Bei LexisNexis zeigt sich eine steigende Nachfrage von Medien- und Kommunikationsprofis, die nach Möglichkeiten suchen, verborgene Risiken sichtbar zu machen, verstreute Informationen miteinander zu verknüpfen und ein klareres Verständnis der Personen und Organisationen zu gewinnen, mit denen sie zusammenarbeiten. Gerade in einem Umfeld, in dem Entscheidungen immer schneller getroffen werden müssen, gewinnen verlässliche Informationen als Grundlage fundierter Entscheidungen und als Wettbewerbsvorteil für Rundfunk, Unterhaltung und Journalismus zunehmend an Bedeutung.

Wie lassen sich Risiken erkennen, bevor sie zum Problem werden?

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