Betrugserkennung
Cyber-Sicherheitsbedenken nehmen zu. Mit der Fähigkeit, Muster und Anomalien zu erkennen, kann die prädiktive Analyse Organisationen dabei helfen, mögliche betrügerische Aktivitäten zu erkennen, bevor sie geschehen.
Startseite > Wissen > Daten > Datenanalyse
In der heutigen datengetriebenen Welt spielen Informationen eine entscheidende Rolle. Unternehmen, Organisationen und Wissenschaftler sammeln ständig riesige Mengen an Daten – doch ohne effektive Analysemethoden bleiben diese Datenberge wertlos. Hier kommt die Datenanalyse ins Spiel, die mithilfe von Data Science, Machine Learning und Business Intelligence wertvolle Erkenntnisse aus Big Data gewinnt.
Die Datenanalyse (oder auch: Datenauswertung) nutzt statistische Methoden, um aus Rohdaten nützliche Informationen abzuleiten. In diesem Kontext kann Datenanalyse einfach erklärt werden als ein mehrstufiger Prozess, der statistische Methoden, Data Mining und moderne Technologien miteinander kombiniert. Daten werden systematisch untersucht, um Muster, Trends und Korrelationen zu erkennen. Die gewonnenen Informationen nutzen Unternehmen, um sich einen signifikanten Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und Strategien vorausschauend zu planen. Ziel der Datenanalyse ist es, aus allen verfügbaren Quellen das Maximum an Informationen zu erheben und Unternehmensprozesse durch Automatisierung zu optimieren.
Zu den gängigen Datenanalyse-Methoden gehören neben klassischen statistischen Verfahren auch moderne Ansätze wie Predictive Analytics, bei der mithilfe historischer Daten zukünftige Trends prognostiziert werden. Dieser fortschrittliche Ansatz wird zunehmend auch durch automatisierte Prozesse und den Einsatz von KI in der Datenanalyse ergänzt, wodurch sowohl die Effizienz als auch die Fähigkeit zur Mustererkennung erheblich gesteigert wird.
Datenanalysen werden meist mit strukturierten Daten durchgeführt, die nach konventionellen Datenmodellen organisiert sind und in einer herkömmlichen Datenbank gespeichert und verwaltet werden können. Die meisten der heute weltweit verfügbaren Daten sind jedoch unstrukturiert und die Menge dieser Daten nimmt durch Cloud Computing und das Internet der Dinge stetig zu.
Im Gegensatz zu strukturierten Daten sind unstrukturierte Daten solche, die in keinem organisierten Format vorliegen bzw. keinen vordefinierten Zweck haben. Sie können von Menschen erstellt – wie Textmitteilungen, E-Mails, Postings in sozialen Medien – oder maschinell produziert worden sein – etwa Informationen aus IoT-Geräten.
Auch wenn sie in vielen verschiedenen Formen auftreten, gibt es vier wesentliche Merkmale, die die meisten unstrukturierten Daten aufweisen:
In ihrer Rohform sind unstrukturierte Daten für Unternehmen nicht sonderlich nützlich. Sie können jedoch im Prozess der Datenauswertung und in der Datenstrategie eines Unternehmens eine wichtige Rolle spielen. Dazu müssen die Daten zunächst kuratiert, mit Kontextinformationen angereichert und anschließend analysiert werden, um verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen.

Data Mining bezeichnet das Durchforsten und Analysieren großer Mengen von Rohdaten, um aussagekräftige Beziehungen, Muster, Unregelmäßigkeiten und Trends zu erkennen. Informationen werden extrahiert und in verständlicher und nützlicher Form strukturiert. Durch den Einsatz von Data Mining können Organisationen Erkenntnisse gewinnen und Ergebnisse prognostizieren. Dadurch können beispielsweise Profite gesteigert, bessere Kundenbeziehungen aufgebaut, effektivere Marketingstrategien entwickelt oder Risiken verringert werden. Letztendlich trägt Data Mining zu einer besseren Entscheidungsfindung in allen Bereichen bei, da komplexe Datensets analysiert und neue Einblicke gewonnen werden.
Data Mining sollte über intern verfügbare Daten hinausgehen und zusätzliche Datensätze, wie gefilterte Nachrichten und Informationen über Unternehmen, Vorschriften und Gesetze, berücksichtigen.
Data Mining bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, indem es ihnen ermöglicht, aus ihren Daten einen Mehrwert zu schöpfen. Durch die Analyse großer Datenmengen können relevante Muster, Trends und Zusammenhänge identifiziert werden, die als Grundlage für datengestützte Entscheidungen und strategische Planungen dienen.
Unternehmen profitieren durch Data Mining unter anderen, indem sie

Grundsätzlich unterscheidet man vier Arten der Datenanalyse: Die deskriptive Analytik, die diagnostische Analytik, die prädiktive Analytik und die präskriptive Analytik. Von steigender Bedeutung ist heute vor allem die prädiktive Analytik, welche es Organisationen ermöglicht, aktuelle und historische Fakten und Zahlen zu betrachten, um Vorhersagen über unbekannte zukünftige Ereignisse zu treffen. Sie stützt sich auf viele Techniken aus den Bereichen Data Mining, Statistik, maschinelles Lernen, prädiktive Modellierung und künstliche Intelligenz. Zu den Zielen der prädiktiven Analytik gehören Vorhersagungen zu treffen, die Risiken zu identifizieren und zu bewerten, die Chancen zu erkennen und letztlich die Entscheidungsfindung zu steuern.
Obwohl die prädiktive Analytik die Zukunft natürlich nicht mit völliger Sicherheit vorhersagen kann, kann sie Organisationen bei der Planung von sehr wahrscheinlichen Verhaltensweisen und Ergebnissen unterstützen. So können Unternehmen
Letztendlich befähigt die prädiktive Analyse Organisationen vorausschauender und proaktiver zu denken.
Wenn Sie mit Predictive Analytics arbeiten, müssen Sie zunächst ermitteln, welches Problem genau Sie lösen möchten. Stellen Sie sich die folgenden Fragen:
Zweitens: Sie müssen Ihre Daten sammeln. In diesem Fall arbeitet Data Mining Hand in Hand mit prädiktiver Analyse.
Als Nächstes verwenden Sie statistische Modelle, um Ihre Schlussfolgerungen zu unterstützen und zu testen. Dann kommen prädiktive Modelle ins Spiel, die in die Zukunft blicken. Sobald Sie die Prognosemodelle implementiert haben, können Sie die Ergebnisse nutzen, um fundiertere Entscheidungen in Ihrem Tagesgeschäft zu treffen.
Cyber-Sicherheitsbedenken nehmen zu. Mit der Fähigkeit, Muster und Anomalien zu erkennen, kann die prädiktive Analyse Organisationen dabei helfen, mögliche betrügerische Aktivitäten zu erkennen, bevor sie geschehen.
Mit prädiktiven Modellen können Unternehmen eine größere Transparenz ihrer Systeme, Prozesse und Geräte erreichen. Verbunden mit den dazugehörigen Analysen können Unternehmen ihren Bestand besser berechnen, Ressourcen verwalten, Kosten senken und letztendlich die betriebliche Effektivität und Effizienz steigern.
Unternehmen können prädiktive Analysen einsetzen, um festzustellen, was ihre Kunden kaufen, und um den Einfluss der sozialen Medien auf ihre Marke, ihre Produkte und ihr Unternehmen zu messen. Mit prädiktiver Modellierung können Unternehmen ihre Marketingpläne und Social-Media-Plattformen nutzen, um ihren Kundenstamm auszubauen.
Die prädiktive Analyse kann eine große Anzahl von Datensätzen scannen und vergangene Trends durchforsten, um organisatorische Schwachstellen jetzt und in der Zukunft aufzudecken. Mit diesen Informationen ausgestattet, können Unternehmen dann Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um Schäden zu verhindern.

Maschinelles Lernen ist ein Teilbereich der Künstlichen Intelligenz (KI), bei dem KI-Algorithmen aus Daten lernen und Muster erkennen können, ohne explizit dafür programmiert worden zu sein. Es ermöglicht Computern, sich an neue Situationen anzupassen und aus Erfahrungen zu lernen, ähnlich wie Menschen es tun. Maschinelles Lernen ermöglicht es Computern, komplexe Aufgaben wie Bilderkennung, Spracherkennung, Vorhersage von Kundenverhalten oder Entscheidungsfindung in dynamischen Umgebungen zu bewältigen. KI-Algorithmen wie neuronale Netze, Entscheidungsbäume oder Support Vector Machines sind wichtige Werkzeuge im Bereich des maschinellen Lernens.
Algorithmen des maschinellen Lernens sind die Prozesse und Regeln, denen ein Computer folgt, um ein bestimmtes Problem zu lösen. Diese Algorithmen empfangen und analysieren Daten, um Ergebnisse mit einem akzeptablen Grad an Sicherheit vorherzusagen. Erhalten die Algorithmen mehr Daten, werden sie „intelligenter“ und passen ihre Prozesse an, um ihre Leistung zu optimieren.

Data Science bezeichnet die systematische Untersuchung von Daten sowie die Erweiterung anderer Datenanalysemethoden, wie Data Mining, Statistik und prädiktiver Analytik. Sie stützt sich auf eine Kombination von wissenschaftlichen Methoden, Prozessen, Algorithmen und Technologien, um sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten zu extrahieren, auszuwerten, zu visualisieren, zu verwalten und zu speichern. Ausgestattet mit Erkenntnissen, die sich aus diesen Daten ergeben, können Unternehmen geschäftskritische Fragen beantworten, Probleme lösen und gut informierte, datenbasierte Entscheidungen treffen.
Im Wesentlichen zielt Data Science darauf ab, Ordnung aus dem Big-Data-Chaos zu schaffen, indem sie die Daten in einer sinnvollen und nutzbaren Weise organisiert. Beispielsweise wendet Data Science maschinelle Lernalgorithmen auf Inhalte wie Text, Bild, Audio, Video oder Zahlen an, um Systeme der künstlichen Intelligenz herzustellen, die die Arbeit von Menschen effizienter erledigen.
Mit Nexis Data+ erhält Ihr Data Science Team die richtigen Daten, um:

Während die primäre Datenanalyse die Analyse der Originaldaten eines Forschungsprojektes darstellt, bedeutet die sekundäre Datenanalyse die Analyse von Daten, die jemand anderes zu einem anderen Zweck gesammelt hat. Organisationen, Forschungseinrichtungen und Regierungsstellen tauschen häufig Daten mit der Öffentlichkeit oder anderen zugelassenen Nutzern und Organisationen aus, um den Nutzen der Daten zu maximieren. Sekundäre Daten können qualitativ, quantitativ oder beides sein. Zu den sekundären qualitativen Daten gehören in der Regel Artikel aus Zeitungen oder Blog-Beiträgen.
Erstens können Sie mit Sekundärdaten Zeit, Ressourcen und Geld sparen, da Sie potenziell teure Forschungsarbeiten, die bereits durchgeführt wurden, nicht selbst durchführen müssen. Auch wenn Sie die Sekundärdaten kaufen müssen, ist das oft kostengünstiger, als Ihre eigene Forschung von Grund auf neu aufzubauen. Durch die Sekundärdatenanalyse können Sie Ihre Zeit und Mühe auf die Analyse der Daten konzentrieren, anstatt sie zu sammeln und für die Analyse vorzubereiten.
Zweitens können die Sekundärdaten Informationen von bemerkenswerter Breite und Tiefe über Personen und Organisationen liefern, vorausgesetzt, sie sind aktuell, unvoreingenommen und stammen aus einer vertrauenswürdigen Quelle, die sonst nur schwer zu beschaffen wären. Beispielsweise führen Regierungsstellen oft Forschung auf nationaler Ebene durch, zum Teil über mehrere Jahre hinweg. Der Zugang zu solchen Informationen ermöglicht es Ihnen, Veränderungen und Trends im Laufe der Zeit zu untersuchen.
Unternehmen müssen verwertbare Informationen aus großen Datenmengen ableiten. Aber die schiere Menge der verfügbaren Inhalte und Informationen kann entmutigend sein. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie in der Lage sein, die relevanten Informationen, die Sie für Ihre Sekundärdatenanalyse benötigen, aus der Masse an Daten herausfiltern. Dabei ist die automatisierte Aggregation von Inhalten mit Hilfe von professionellen Datenanalysetools sehr effizient und effektiv.
Es ist zwar grundsätzlich möglich, Inhalte manuell zu aggregieren, aber in der heutigen datengesteuerten Welt ist die automatisierte Aggregation von Inhalten mit Hilfe von professionellen Tools deutlich effizienter und effektiver.
LexisNexis verfügt über mehr als 45 Jahre Erfahrung als Daten-Aggregator. Wir verfügen nicht nur über eines der größten Nachrichtenarchive der Welt, sondern auch über die Taxonomie und die Suchtechnologie, die es ermöglichen, diese Fülle an Informationen schnell und einfach abzurufen. Über unsere flexiblen APIs erhalten Ihre Datenanalysetools den nötigen Treibstoff – von maschinellem Lernen und Predictive Analytics bis hin zu historischen Trendanalysen und der Finanzmodellierung.
Nexis Data+ bietet Zugang zu einer Reihe von vertrauenswürdigen Quellen, darunter
Ein weltweit führender Vermögensverwalter hat Nexis Data+ strategisch in seine Analyseplattform integriert, um präzise Marktprognosen und fundierte Buy-Sell-Hold-Entscheidungen zu ermöglichen. Die Herausforderung bestand darin, sowohl aktuelle Nachrichten nahezu in Echtzeit als auch ein umfangreiches Archiv historischer Daten effizient nutzbar zu machen. Hieraus ergibt sich ein entscheidender Vorteil in einem volatilen, datengesteuerten Finanzmarkt. Durch die Kombination aus Echtzeitinformationen und über 40 Jahren rückwirkender Medienberichterstattung konnten Muster identifiziert, Risiken besser bewertet und Investitionsstrategien optimiert werden. Dank der LexisNexis API und vorlizenzierten Inhalten wurde der Zugriff auf qualitativ hochwertige Nachrichtendaten vereinfacht und rechtlich abgesichert. So sicherte sich der Asset Manager einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil – mit schnellerer Datenanalyse, tieferem Marktverständnis und globaler Perspektive für über 100 Länder.
In einer zunehmend komplexen und dynamischen Risikolandschaft, die durch globale Krisen, geopolitische Unsicherheiten und regulatorische Anforderungen geprägt ist, wird Big Data zum zentralen Instrument im Risikomanagement. Unternehmen sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, enorme Datenmengen aus internen Systemen, externen Quellen und regulatorischen Vorgaben wie ESG-Vorschriften, Geldwäschegesetzen und Sanktionslisten zu analysieren. Die Nutzung von Big-Data-Technologien, etwa durch:
ermöglicht es, Risiken frühzeitig zu erkennen, Compliance-Anforderungen effizient zu erfüllen und kritische Entwicklungen in Echtzeit zu überwachen. Lösungen wie Nexis Data+ liefern strukturierte Daten aus über 80.000 Quellen und erlauben durch Metadatenanreicherung eine präzise, risikoorientierte Filterung. Unternehmen wie die Credit Suisse konnten dadurch ihre Betrugsprävention optimieren und Kosten senken, während SaaS-Anbieter oder Banken mit weltweiten Kunden ESG- und Medienrisiken automatisiert überwachen. Ob für Due-Diligence-Prüfungen, Lieferkettenresilienz oder Cybersicherheit: Big Data etabliert sich als unverzichtbare Grundlage, um Risiken gezielt zu managen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die eigene Risikobereitschaft im Sinne strategischer Unternehmensziele zu steuern.