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Due Diligence hat sich grundlegend verändert. Was einst vor allem als Compliance-Maßnahme zur Vermeidung von Bestechung und Korruption diente, hat sich zu einer vielschichtigen Risikodisziplin entwickelt...
Im Jahr 2026 konzentrieren sich Regulierungsbehörden längst nicht mehr nur darauf, ob Unternehmen eine Drittpartei überprüft haben. Entscheidend ist heute vielmehr, ob Organisationen ESG-Faktoren in ihre...
Viele Unternehmen betrachteten die Due Diligence von Drittparteien lange Zeit vor allem als Pflichtaufgabe: Formulare ausfüllen, Standardprüfungen durchführen und ein Compliance-Häkchen setzen, bevor neue...
Vor fünf Jahren bedeutete Due Diligence vor allem eines: die Bekämpfung von Bestechung und Korruption. Gegenparteien wurden geprüft, Sanktionslisten und PEPs abgeglichen und die Ergebnisse dokumentiert...
Die ständigen und immer raffinierteren Versuche, sich Vorschriften zu entziehen, haben weltweit zu verschärften Maßnahmen im Kampf gegen Finanzkriminalität geführt. Im Vereinigten Königreich ändern etwa...
Der UK Modern Slavery Act von 2015 verpflichtet Organisationen dazu, eine jährliche Stellungnahme über Sklaverei und Menschenhandel zu verfassen. Darin müssen die eingeleiteten Maßnahmen erläutert werden, um diese Risiken im Unternehmen und in der Lieferkette zu begrenzen. Die Verpflichtung gilt für jedes Unternehmen, das eine Geschäftstätigkeit in England ausübt, und mehr als 36 Millionen Britische Pfund weltweit umsetzt.
Der UK Modern Slavery Act trat am 19. Oktober 2015 in Kraft. Für jedes Geschäftsjahr, das am 1. April 2016 oder später endet, wird eine Stellungnahme zu Sklaverei und Menschenhandel erforderlich. Abschnitt 54.5 beschreibt die nötige Transparenz in Lieferketten und die Informationen, die der Report beinhalten sollte:
Die Stellungnahme zum Modern Slavery Act bedeutet nicht nur, den aktuellen Status Ihrer Lieferkette zu prüfen und zu dokumentieren. Sie müssen Systeme einsetzen, mit denen Sie die Tätigkeit Ihrer Zulieferer und Ihre eigene beobachten können, um das Risiko fortlaufend zu kontrollieren.
Der Act sieht vor, dass der jährliche Bericht auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht und von der Startseite aus darauf verlinkt wird. Sollten Unternehmen dies nicht befolgen, könnte der britische Innenminister eine einstweilige Verfügung gegen sie bewirken, um die Einhaltung der Compliance-Richtlinien durchzusetzen. Damit geht auch ein mögliches Reputations-Risiko einher.
Für Ihre Stellungnahme müssen Sie gegebenenfalls Auftragnehmer, Sub-Unternehmer, Lieferanten und Verträge überprüfen, um das jeweilige Risiko-Level festzustellen und Maßnahmen gegen dieses Risiko zu planen.
Mit den Lösungen von LexisNexis sind Sie bestens vorbereitet. Wir helfen Ihnen,
Nächste Schritte:
Email: kontakt@lexisnexis.de
Telefon: +49 211 417435-40