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Ein ethischer Kompass für KI: Die 5 wichtigsten Schritte

Künstliche Intelligenz (KI) bietet eine unglaubliche Vielzahl von Möglichkeiten, von der Verbesserung der Produktivität bis hin zum Informationsmanagement. Da KI jedoch aus den Daten „lernt“, die man ihr zur Verfügung stellt, ist es von entscheidender Bedeutung, einen ethischen Ansatz für den Einsatz dieser Technologie zu entwickeln. Wenn KI ohne eine bewusste Strategie für Ethik und Governance eingeführt wird, riskiert man fehlerhafte Datenauswertungen, Datenschutzverletzungen und das Scheitern von Projekten.

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Was versteht man unter KI-Ethik?

KI-Ethik stellt sicher, dass künstliche Intelligenz fair, transparent und verantwortlich entwickelt sowie genutzt wird und dabei gesellschaftliche Werte berücksichtigt. Ein ethischer Ansatz für KI umfasst unter anderem die Umsetzung von Standards für KI-Governance und Datenschutzpraktiken sowie die Kommunikation dieser Standards an alle beteiligten Gruppen.

Warum ist ein ethischer Umgang mit KI so wichtig?

Der Einsatz von KI stellt Unternehmen vor Reputations- und strategische Risiken. Kunden befürchten zunehmend, dass ihre personenbezogenen Daten in KI-Tools für Zwecke verwendet werden, die ihnen unbekannt sind. Sind sie nicht davon überzeugt, dass ein Unternehmen Technologie und Daten ethisch einsetzt, werden sie ihre Geschäfte anderweitig tätigen. Wenn Kunden nicht davon überzeugt sind, dass ein Unternehmen Technologie und Daten ethisch einsetzt, neigen sie dazu, ihre Geschäfte woanders zu tätigen.

Ein Grund für die Unsicherheit der Öffentlichkeit gegenüber dieser Technologie ist, dass KI-Modelle nicht immer transparent sind und die Gründe für ihre Ergebnisse in der Regel nicht offengelegt werden. Dies gilt insbesondere für generative KI-Lösungen. Führende Technologieunternehmen sehen sich derzeit mit Klagen konfrontiert, denen vorgeworfen wird, Daten von Einzelpersonen unzulässigerweise aus dem Internet, insbesondere aus Social-Media-Konten, gesammelt zu haben. Andere Unternehmen wurden wegen mutmaßlicher Verstöße gegen urheberrechtliche Bestimmungen, Datenschutzvorschriften und Cybersicherheitsstandards von den Aufsichtsbehörden unter die Lupe genommen. Jedes Unternehmen, das KI-Technologie einführen möchte, muss daher die damit verbundenen Risiken berücksichtigen und ethischen Aspekten Vorrang einräumen.

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Wie man einen ethischen KI-Ansatz entwickelt

Schritt 1: Finden Sie zuverlässige Daten aus Originalquellen

Über 70 % der Führungskräfte gaben gegenüber LexisNexis an, dass die Nutzung vertrauenswürdiger und zuverlässiger Datenquellen das allgemeine Vertrauen in den Umgang ihres Unternehmens mit generativer KI stärken könnte. Diese Daten sollten nicht nur aus zuverlässigen und glaubwürdigen Quellen stammen, sondern auch so erfasst und bereitgestellt werden, dass sie den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Einwilligung der Herausgeber und Rechteinhaber eingeholt wird. Für die Nutzung ihrer Inhalte in bestimmten KI-Tools, wie beispielsweise generativer KI, sollte die Zustimmung der Herausgeber eingeholt werden.

Schritt 2: Gewährleistung menschlicher Kontrollen

Ein Vorteil von KI ist, dass sie Erkenntnisse aus großen Datensätzen zutage fördern kann, die für Menschen nur schwer oder gar nicht zu finden wären. Dennoch bleibt es wichtig, dass Mitarbeiter die verwendeten Datenquellen überwachen und die Ergebnisse der KI überprüfen. Dies bildet ein wirksames Gegengewicht zu einigen der Risiken, die mit der „Black Box“ der KI verbunden sind. In unserem GenAI Future of Work Report", geben 65 % der Fachleute an, dass eine Kontrolle durch Menschen sehr oder äußerst wichtig ist. Über die Hälfte (56 %) ist der Meinung, dass Menschen in jeder Phase eingebunden werden sollten.

Schritt 3: Festlegung ethischer Richtlinien

86 % der Führungskräfte gaben an, dass es entscheidend ist, ethische Richtlinien und Standards im Zusammenhang mit generativer KI festzulegen. Dies gilt auch für den Umgang eines Unternehmens mit Technologie im weiteren Sinne. Jedes Unternehmen sollte bereits über grundlegende Werte und ethische Prinzipien verfügen und sich darüber einig sein, wie diese auf den Einsatz von Technologie und Daten Anwendung finden sollen. Beispiele für Richtlinien, die einige Unternehmen bereits umgesetzt haben, sind:

  • Verwendung ausschließlich von Daten aus Originalquellen.
  • Verpflichtung aller Mitarbeiter zur Teilnahme an Schulungen zur Ethik der KI.
  • Aufstellung eines Ausschusses, der die ethischen Aspekte jedes Vorschlags zur Nutzung von KI für geschäftliche Zwecke prüft.
  • Einsatz eines „Retrieval-Augmented Generation“-Ansatzes in einem generativen KI-Tool, um das Risiko von KI-Halluzinationen zu mindern.

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Schritt 4: Kommunizieren Sie transparent

Transparenz ist das A und O für Vertrauen: 48 % der Fachleute geben an, dass ein klarerer Einblick in die Funktionsweise generativer KI das Vertrauen in deren Ergebnisse stärken würde. Der CEO muss die Bedeutung ethischer Grundsätze und die Bemühungen des Unternehmens zur Bewältigung potenzieller Probleme klar darlegen. Die Kommunikation sollte sich auf Kunden, Mitarbeiter, Investoren, Dritte und Aufsichtsbehörden beziehen.

Schritt 5: Besprechen Sie ethische Fragen mit Dritten

Die Bemühungen eines Unternehmens, Ethik und Transparenz zu demonstrieren, können sofort zunichte gemacht werden, wenn einer seiner Dritten oder Lieferanten in mutmaßlich unethisches Verhalten verwickelt ist. Daher sollte ein Unternehmen hohe ethische Standards an alle potenziellen und bestehenden Dritten stellen. Die Aufnahme entsprechender Bestimmungen in den Vertrag kann dazu beitragen, diese Erwartungen zu formalisieren.

Unternehmen sollten zudem eine gründliche Due-Diligence-Prüfung aller potenziellen Drittanbieter von Daten oder Technologien durchführen. Unsere kostenlose Checkliste enthält 10 Fragen, die Sie jedem Daten- und Technologieanbieter stellen sollten.

Mit LexisNexis ethischen Umgang mit Technologien fördern

Als etablierter Datenanbieter mit über 50 Jahren Erfahrung verfügt LexisNexis über umfangreiche und teils exklusive Lizenzvereinbarungen mit Verlagen weltweit. Wir stellen Ihnen Daten bereit, die Sie dabei unterstützen, Ihre Ziele zu erreichen – stets unter Anerkennung und Respektierung der Rechte unserer Lizenzpartner. Von der Erfassung bis zur Anbindung der Daten legen wir besonderen Wert darauf, dass diese aktuell, lizenziert und gesetzeskonform sind, während sie durch strenge Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen geschützt werden. Unsere transparente Arbeitsweise im Umgang mit vertrauenswürdigen Daten soll Ihnen das nötige Vertrauen schenken, diese sicher für Ihre eigenen KI-Initiativen und Analysen zu nutzen.

Unsere umfangreiche Nachrichtenberichterstattung sowie zuverlässige Metadaten stehen für Ihre generativen KI-Projekte zur Verfügung. Im letzten Jahr haben wir eng und transparent mit Verlagen zusammengearbeitet, um die Nutzung ihrer Daten mit generativen KI-Tools zu ermöglichen. Unser Portfolio umfasst mittlerweile über 20.000 lizenzierte Titel und Tausende an Quellen, die für generative KI-Technologien zur Verfügung stehen. Damit stellen wir Inhalte von Branchenriesen wie The Associated Press, McClatchy und weiteren bereit.

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